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Kappadokien – Im Land der Feenkamine

29. September 2015

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Kappadokien, UNESCO Weltkultur- und Naturerbe, ist eine atemberaubende Region in Zentralanatolien in der Türkei. Ich habe mich vier Tage auf Entdeckungsreise dorthin begeben und wurde mit phantastischen Eindrücken und Erlebnissen belohnt.

Über Istanbul flogen wir nach Kayseri, eine in den letzten zehn Jahren stark gewachsene Millionenstadt in Zentralanatolien. Türken verbinden die Stadt in erster Linie mit einer Wurst, die aus Eselsfleisch hergestellt wird. „Nirgends gibt es eine bessere“ wird im ganzen Land behauptet.

Vorbei am erloschen Vulkan Erciyes – der mit seinen Eruptionen „Hauptverantwortlicher“ für das Naturwunder Kappadokien ist- ging es rein ins verwunschen wirkende Herzen der Region. Im beschaulichen Örtchen Kaymakli, wo wir die nächsten vier Tage wohnten, befindet sich eine der zahlreichen, bis zu acht Stockwerken unter der Erde liegenden Städte Kappadokiens. Ein Labyrinth aus zahlreichen verwinkelten Gänge und Räumen. Diese unterirdischen Siedlungen boten im 11.- 13. Jahrhundert Zuflucht für die Bevölkerung in Zeiten von Kriegen und Verfolgung. Über hunderte von Jahren schufen die Bewohner ein ausgeklügeltes System, um unter der Erde leben zu können. Beim Erforschen der engen und dunklen Gänge mussten wir den eingebauten Fallgruben ausweichen, gebückt über steile Steinstufen zum nächsten Raum klettern. Ich konnte erahnen, wie die Menschen damals dort lebten….

Was mich aber noch mehr in seinen Bann zog, liegt über der Erde. Feenkamine, einzigartige Felsformationen und endlos erscheinende Ebenen.

Die Vulkane „Hasan“ und der bereits erwähnten Vulkan „Erciyes“ waren die Hauptakteure, die mit Ihren Eruptionen die Grundlage für die  wundervollen Landschaften geschaffen haben.  In der Folge wurden die verschiedenen Tuffsteinschichten über Jahrtausende durch Erosionen geformt und es entstand das Land der Feenkamine.

Mein absolutes Highlight und ein Muss in Kappadokien ist eine Ballonfahrt über dem Göreme-Tal. Wir wurden um 4 Uhr morgens im Hotel abgeholt und fuhren nach Göreme, dem Ort der als Zentrum der Region gilt. Dort angekommen durften wir uns mit einem köstlichen türkischen Frühstück für die Fahrt stärken. Kurz vor Sonnenaufgang wurden wir dann zu unserem Ballon gebracht. Was für ein fantastischer Anblick, als wir uns zusammen mit fast hundert anderen Ballons in den Himmel erhoben! Die aufgehende Sonne ließ das Rote Tal in den unterschiedlichsten Farbtönen erstrahlen. Zauberhaft! Hier oben konnte ich die unbeschreibliche Schönheit Kappadokiens genießen. Malerische Dörfer und kleine Städte, eingeschmiegt in diese unglaublichen Felsformationen und Täler, bilden kleine Tupfer menschlichen Lebens in der scheinbar unendlichen Weite der kappadokischen Landschaft.

Aber nicht nur die Natur beeindruckte mich auf meiner Reise, sondern auch die Jahrtausende alte Geschichte und Kultur hier im Herzen Anatoliens. Kappadokien war eines der wichtigsten frühchristlichen Zentren. Zahlreiche Höhlenkirchen mit christlichen Malereien und Felsenklöster, wie sie z.B. im Freilichtmuseum in Göreme zu bewundern sind, zeugen davon.

In Avanos wird seit hunderten von Generationen die Kunst des Töpferhandwerks weitergegeben. Mustafapasa ist eines der ältesten Dörfer der Region mit wunderschönen Häuserfassaden erschaffen aus Tuffsteinfelsen. Aber das ist noch nicht alles! Ich habe noch einige andere Highlights im Herzen der Türkei für Euch entdeckt. Neugierig geworden? Dann kommt zu mir ins Büro und lasst Euch mitnehmen auf eine spannende Reise in eine ganz außergewöhnliche und einzigartige Region der Türkei! Eure Simone Migliaccio

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